PRESSEMITTEILUNG

Berlin | Dezember 2025

PRÄSIDENTENWECHSEL

Stefan Kooths neuer Präsident des Internationalen Wirtschaftssenats

Stabwechsel beim Internationalen Wirtschaftssenat (IWS): Neuer Präsident der Mittelstands-Organisation wird ab Januar 2026 Professor Stefan Kooths. Der 56-jährige Ökonom ist hauptberuflich Forschungsdirektor für Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft und Professor für Volkswirtschaftslehre an der BSP Business and Law School Berlin/ Hamburg. Kooths tritt die Nachfolge von Professor Federico Foders an, der das Amt aus Altersgründen abgibt. Der 76-jährige Wirtschaftswissenschaftler war seit der Gründung im Jahr 2013 Präsident des IWS. Der Wechsel an der Spitze fand bei Senatsjahresabschluss Ende November 2025 in Berlin statt. 

Prof. Dr. Stefan Kooths

„Ich will die Werte, für die der IWS steht, noch stärker in der Gesellschaft verankern und der Stimme des Mittelstands mehr Gehör in der Politik verschaffen. Denn trotz aller Ankündigungen ist in Deutschland noch immer kein Politikwechsel in Sicht. Vielmehr grassiert weiterhin ein tiefes Misstrauen gegenüber Marktprozessen während zugleich die Möglichkeiten des Interventionismus überschätzt werden. Um die ökonomischen und sozialen Probleme des Landes zu bewältigen, braucht es wieder größere unternehmerische Freiräume. Das Verständnis hierfür in Politik und Öffentlichkeit zu fördern, sehe ich als meine Hauptaufgabe.“

Prof. Dr. Federico Foders

„Ich blicke zurück auf 12 Jahre herausfordernde Jahre, in denen der IWS eine äußerst positive Entwicklung genommen hat. Nach unseren bescheidenen Anfängen verfügen wir heute über ein globales Netzwerk von Unternehmen und Einrichtungen, über die wir Einfluss auf wirtschaftliche Entwicklungen nehmen können. Nun ist es an der Zeit Platz zu machen für einen jüngeren Nachfolger, der frischen Wind in den Wirtschaftssenat bringt. Stefan Kooths ist dafür genau der richtige Mann.“

Der Internationale Wirtschaftssenat e.V. (IWS) ist der führende unabhängige Wirtschaftsverband für Wirtschaftsdiplomatie. Er versteht sich als überparteiliches Bindeglied zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie als Impulsgeber für politische Reformen. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 stehen die Stärkung und aktive Vernetzung des deutschen Mittelstandes im Mittelpunkt. Übergeordnetes Ziel des IWS ist es, die deutsche, europäische und globale Politik im Sinne des Allgemeinwohls zu beraten. Die Verbindung zu Bildungs- und Forschungseinrichtungen sowie die Nachwuchsförderung sind ebenfalls wichtige Eckpfeiler in der Arbeit des IWS.

Der Internationale Wirtschaftssenat e. V. hat seinen Sitz in Berlin.